Skip to main content
01.10.2012 15:31

Hauptsache kein künstlicher Darmausgang? Schließmuskelerhalt bei Enddarmkrebs - Leben mit den Folgen Veranstaltung im Klinikum München-Großhadern am 10. November 2012


Bei der Behandlung eines Dickdarm- oder Mastdarmkrebses steht die

Operation im Mittelpunkt. In den meisten Fällen kann heute zwar die

dauerhafte Anlage eines künstlichen Darmausganges vermieden werden.

Doch leider ist der mögliche Erhalt des Schließmuskels nicht immer

gleichbedeutend damit, dass alles funktioniert wie zuvor. Vor allem

nach Operationen im Mastdarmbereich leiden viele Betroffene für

einige Zeit oder sogar langfristig unter belastenden Auswirkungen auf

die anale Kontinenz. Sachkundige Informationen und Hilfeangebote

fehlen allzu häufig.

Diese spezielle Problematik greift deshalb eine Informationsveranstaltung

auf, die vom Darmkrebszentrum der Chirurgischen Klinik und Poliklinik

des Klinikums München Großhadern am Samstag 10. November

2012, 9 – 13 Uhr (Hörsaal 1, Ebene 01) in Zusammenarbeit mit

der Deutschen ILCO veranstaltet wird. Angesprochen werden in Vorträgen

und Gesprächen (auch mit Gleichbetroffenen) folgende Themen:

„Wie sind die Therapiefolgen zu erklären?“, „Behandlung von

Stuhlgangsstörungen“, „Behandlung Blasen-/Sexualfunktionsstörungen“,

„Hilfsmittelversorgung“, „Psychosoziale Unterstützung“

und „Leben nach der Operation – zurück zum Alltag?“.

Das Programm kann von der ILCO-Internetseite www.ilco.de heruntergeladen

werden oder ist unentgeltlich – ein Beitrag zu den Versandkosten

in Form von Briefmarken wird erbeten – erhältlich bei:

Deutsche ILCO e.V., Thomas-Mann-Str. 40, 53111 Bonn

Tel. 0228 338894-50, FAX 0228 338894-75, E-Mail: info@ilco.de

Die Deutsche ILCO ist mit rund 8.200 Mitgliedern eine der großen

deutschen Gesundheits-Selbsthilfeorganisationen. Sie steht mit ihren

über 800 ehrenamtlichen Mitarbeitern pro Jahr über 20.000 Stomaträgern

sowie Darmkrebsbetroffenen ohne Stoma mit Rat und Tat zur

Seite.