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Stomarückverlagerung nach Darmkrebs: Und alles ist wieder wie vorher?

Das ist die Erwartung oder zumindest die Hoffnung aller, bei denen eine schließmuskelerhaltende Operation möglich war und die nur vorübergehend ein Stoma angelegt bekommen haben. Die Erfahrungen vieler betroffener Menschen – auch in der Deutschen ILCO – sind aber oft andere. Wenn ein Teil des Darms entfernt wurde, besonders ein Teil des Rektums (Mastdarm, Enddarm), bedeutet das doch für viele Betroffene eine Zeit, in der sie sich erst an die neue Situation anpassen müssen, auch wenn sie kein Stoma (mehr) haben. Das kann manchmal schnell und ohne Probleme geschehen, es können aber auch längere Phasen mit kleinen oder großen Schwierigkeiten folgen.

Um Betroffene vor und nach ihrer Stomarückverlagerung zu unterstützen, hat die Deutsche ILCO eine ausführliche Broschüre zusammengestellt. Sie beinhaltet einige grundsätzliche fachliche Hintergründe zu zeitlich befristeten Stomaanlagen bei Darmkrebs und zu möglichen Auswirkungen einer Rückverlagerung auf die Stuhlkontinenz. Die Fachinformationen werden mit dem Wissen aus der langjährigen Erfahrung der Deutschen ILCO ergänzt, und Betroffene geben zahlreiche Tipps zum Umgang mit verändertem Stuhlverhalten oder Kontinenzproblemen.