Ileostoma, Rückverlegung und die Probleme

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    • Ileostoma, Rückverlegung und die Probleme

      Hallo und guten Abend,
      es geht hier um meine Mutter, im Mai hatte sie aufgrund von Divertikulitis und einer Entzündung am Dickdarm 30 cm von diesem herraus Operiert bekommen, zur entlastung des wieder zusammengefügten Dickdarmes wurde ihr ein endständiges Ileostoma gelegt, welches ab 3 Monate später wieder zurückverlegt werden könnte. Mitte Oktober war nun diese OP zur Rückverlegung. 3 Tage später Not OP an einem Sonntag einen Tag nach verlegung auf Normalstation weil der Darm nicht dicht war, 6 Tage später Not OP einen Tag nach verlegung auf Normalstation wieder undicht an einem Samstag, nach der OP lag sie 7 Tage auf der Intensivstation wo sie mit offenem Bauch jeden Tag verbunden wurde, am 7. Tag sagte der Arzt er sei zufrieden, einen Tag später auf Normalstation wieder undicht. Nun hängt eine Vakuum Pumpe im Bauch sprich der Schlauch davon und man will abwarten. Ein neues Ileo wäre nicht mehr möglich. Meine Fragen, kennt jemand dieses? Was soll die Pumpe bezwecken? Warum kann man kein neues Ileo legen? Warum immer Undicht einen Tag nach verlegung auf Normalstation?
      Danke Euch für Antworten.
    • Hallo Blackangel,
      bei der Krankengeschichte deiner Mutter beschäftigen dich vornehmlich medizinische Fragen. Das ist völlig verständlich – und ginge uns allen ganz genauso. Probieren wir mal, inwiefern wir Betroffene, aber meist doch med. Laien da behilflich sein können.

      Die Wunde einem leichten Vakuum auszusetzen, hat meines Wissens den Hintergrund, den Wundbereich einer stärkeren Durchblutung auszusetzen und das Wundsekret abzusaugen. Die dahinterliegende Theorie stammt in Teilen aus der Traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und kann unter dem Begriff „Hyperämie“ für ein tieferes medizinisches Verständnis gegoogelt werden. Basierend auf Erfahrungen anderer betroffener Personen (die ich kenne) würde ich diese Therapieform meiner eigenen Mutter unbedingt anraten.

      Deine zweite Frage bezieht sich auf die zur Zeit nicht empfohlenen Möglichkeit einer Stomaanlage. Nun, hier kann ich nur eine Einschätzung abgeben. Deine Mutter hat am Bauch eine offene Wunde. Deren Abheilung hat oberste Priorität. Ein künstlicher Darmausgang in deren unmittelbaren Nähe, mit der Möglichkeit einer weiteren Verunreinigung beim täglichen Versorgungswechsel wäre für mich ein erklärbarer Grund.

      Deine letzte Frage, warum es immer wieder zu Undichtigkeiten kommt, beschäftigt viele gute Ärzte auch in anderen Kliniken. Mir sagte mal ein Chirurg zu diesem Thema: „Es gibt diese Fälle, in denen sich ein Patient einfach nicht an den üblichen Heilungsprozess hält.“ Natürlich ist das nicht so zu verstehen, dass die Schuld beim Patienten zu suchen sei. Nein, es ist eher so, dass es derzeit keine medizinisch-wissenschaftliche Erklärung für dieses Phänomen gibt. Natürlich besteht die seltene Möglichkeit eines wenig routinierten Arztes, der es einfach nicht „drauf hat“. Dieses durch Fragen und Recherchen vor Ort besser einzuschätzen ist vermutlich eine der zahlreichen und wichtigen Aufgaben von Angehörigen. Eventuell kann dir auch ein Austausch mit lokalen ILCO-Mitarbeitern helfen.

      Schön, dass du uns anfragst. Hoffentlich bekommst du hier noch viele weitere Anregungen, Meinungen und Erfahrung, die dir und deiner Mutter zu Gute kommen.

      Gruß
      Halbtrocken
      Ich wollte mir das nur mal anschauen. Jetzt bin ich mitten drin... :)
    • Danke für deine Antworten,
      Die Vakuumpumpe saugt tatsächlich Sekret aus dem Bauchraum, was dazu führt das die große Bauchwunde langsam zu heilen beginnt. Kann es sein das die Ärzte nun abwarten wollen bis der Darm an den Stellen wo er nicht undicht ist abheilt um dann diese sogenannte Fistel zu vernähen?

      Zu deiner Erklärung warum kein erneutes Stoma möglich ist, diese klingt ganz Plausibel. Dann wäre theoretisch nach abheilen des Bauchrs sowas ja wieder machbar?

      Was denkst du jedoch darüber das die Undichtigkeit immer 1 Tag nach verlegung auf Normalstation auftritt? Manchmal denke ich mir ob da nicht die Schwestern fehler bei der Lagerung machen?

      Ich habe Angst das meine Mutter die mit Ileostoma eigentlich ganz fit war nach der Rückverlegung als Pflegefall mit künstlicher Ernährung nach Hause kommt .

      Danke
    • Hi,

      das sind die richtigen Fragen für dein nächstes Arztgespräch. Nun hast du sie mir gestellt und ich will ja nicht kneifen... :)

      Blackangel schrieb:

      Die Vakuumpumpe saugt tatsächlich Sekret aus dem Bauchraum, was dazu führt das die große Bauchwunde langsam zu heilen beginnt. Kann es sein das die Ärzte nun abwarten wollen bis der Darm an den Stellen wo er nicht undicht ist abheilt um dann diese sogenannte Fistel zu vernähen?
      Das sehe ich auch so.

      Ja, wenn meine Theorie stimmt, sollte eine Stomaanlage nach Abheilung der Wunde wieder möglich sein.

      Einen Zusammenhang der Nahtundichtigkeiten bei der Verlegung auf Normalstation mit der Lagerung und der Pflege halte ich persönlich für ausgeschlossen.
      Eventuell geht mit diesem Wechsel aber eine veränderte Nahrungsaufnahme einher. Dieser Spur könnte man mal folgen...
      Ich wollte mir das nur mal anschauen. Jetzt bin ich mitten drin... :)
    • Guckst Du hier:norddeutsche-schlichtungsstell…g-einer-nahtinsuffizienz/
      Kernpunkt: Ist die Naht sofort undicht(hier wohl nicht vorliegend):eher Chirurgenfehler.
      wenns erst im Verlauf undicht wird:eher eine andere Ursache,aber auch Nahtfehler denkbar.
      Nun ist eine Divertikulitis eine entzündliche Veränderung von Aussackungen in der Darmwand.
      Der Darm ist aufgeweicht und verdünnt wie modriges Leder.Wenn man nun sowas näht,hält das schlecht.Die Naht reisst aus,der Kot läuft in den Bauchraum.
      Dort kann er natürlich nicht bleiben,weil->Bauchfellentzündung->Exitus.
      Nun macht man oft erst mal eine Spülung und hängt dann eine Vacuumdrainage dran,um infiziertes Sekret und ggf. nachlaufenden Darminhalt laufend zu entfernen,bevor sich darin (ideales Nährmedium,feucht,warm und ohne Anschluss ans Gefässsystem,damit mit Antibiotica nicht zu erreichen) Keime sich vermehren können und Eiter bilden kann.Auch kann dann immer wieder gespült werden,gerne auch mit antibiotischem Zusatz.
      Wenn das alles nun massiv entzündet ist,wird gerne auch mal bei offenem Bauch behandelt.
      Und bevor man nun an irgendeine weitere chirurgische Massnahme denkt,muss erst mal die Entzündung vollständig ausheilen.
      Nähte im entzündeten Gebiet halten nämlich wieder nicht.
      Man spricht von bis zu 15% Nahtundichtigkeiten(jeder Siebte!),daher auch oft der passagäre Anus präter.Der die erst mal undichte Naht vor Stuhl schützt
      und kleinere Undichtigkeiten ohne Keimbelastung zuheilen können.
      Wobei Nähte am Dickdarm wohl kritischer sind als solche am Dünndarm.
      Wie immer im Handwerk gilt:wenn es nicht aufs Erstemal nach Plan klappt,und man ein Zweitesmal dranmuss,wirds oft auch dann nichts Gescheites,sondern schwierig und ein 100% Erfolg wird mit jedem weiteren Eingriff unwahrscheinlicher.
      Und weil meist nicht feststellbar,ob der Chirurg schlecht gearbeitet hat (hinsehen iss nich) ist eigentlich eher entscheidend,eine evtl. Undichtigkeit möglichst früh zu erkennen und zu behandeln,bevor der ganze Bauch vollgesuppt ist.
      Zur Frage,ob die Schwestern da was verbockt haben,weil immer 1 Tag nach Verlegung auf Normalstation:
      Kann sein.Falscher Kostaufbau.Falsche Mobilisierung.Falsche Medikation/Infusion.
      Meist aber ist Folgendes:
      Frisch nach OP ist das genähte Gewebe oft noch geschwollen.Mit abnehmender Schwellung kann aber nun die Naht sich lockern.Oder es tritt eine steril-entzündliche Nahtreaktion auf.Und dann....
      Wie schon mal gesagt:Nahtprobeme(z.B. auch Platzbauch) kommen meist erst mit ein paar Tagen Verzögerung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von rRRrRRrRR ()

    • Blackangel schrieb:

      zur entlastung des wieder zusammengefügten Dickdarmes wurde ihr ein endständiges Ileostoma gelegt,
      Hallo Blackangel,

      das kommt mir merkwürdig vor - war es nicht eher ein doppelläufiges Ileostoma? Und wenn doch endständig, dann wäre ja der andere Darmteil blind im Bauchraum verschlossen gewesen. Egal, wichtig ist jetzt nur, dass die Naht richtig dicht wird und der Bauch zuheilen kann. Dann muss man weiter sehen.

      Erkundige dich doch auch unbedingt, ob bei den Notoperationen weitere Darmteile (Dünn- oder Dickdarm) entfernt wurden (denn dies hätte Auswirkungen auf die zukünftige Verdauungs- und Resorptionsfunktion z.B. in Bezug auf Nährstoffaufnahme).

      Alles Gute für deine Mama
      wünscht Guru
      Ileoptimistin (= Optimistin mit Ileostoma ;) seit über 30 Jahren wegen M. Crohn)
    • Hallo zusammen, danke für die bisherigen Antworten.
      Zum Thema Nahrung, meine Mutter wird über Vene ernährt, darf derzeit nur trinken.

      Zum derzeitigen Behandlungs Stand,
      Weiterhin ist die Vakuumpumpe angeschlossen. Gestern fragten Ärzte nach der Verdauung, sprachen auch über einen Einlauf, was soll denn bitte abgehen ausser ggf Winde und Schleim?

      Zum Thema Stoma, ja es war win endständiges Ileostoma, ein Doppelläufiges wäre doch zu erkennen gewesen mit zwei nebeneinander liegenden ich nenne es mal "löcher im Bauch" ich verstehe es auch nicht warum ein Endständiges gelegt wurde.

      Zum Thema Not OP'S, ich denke das in jeder der beiden Not OP'S auch ein bisschen Dünndarm dran glauben musste, sprich sie jedes mal das Stück mit der defekten Naht rausgenommen haben.

      Näheres weiss ich zur Zeit nicht da ich den behandelden Chirurgen noch nicht zu Gesicht bekommen habe.

      Zum Glück aber ist die Infektion der Blase jetzt im Griff die das KH verzettelt hat kein Fieber mehr.

      Sorry wenn ich Romane schreibe, aber am Dienstag schon 4 Wochen KH nur für eine Stoma Rückverlegung das geht an die Nerven, nicht nur an die des Patienten sondern auch an meine

      Einen schönen Sonntag Abend noch.

      Blackangel
    • Hallo Blackangel,

      schön dass zumindest die Blasenentzündung offenbar erfolgreich behandelt werden konnte - ein kleiner Schritt wenigstens. :)

      Mir scheint, als ob in deinem Satz

      Blackangel schrieb:

      Näheres weiss ich zur Zeit nicht da ich den behandelden Chirurgen noch nicht zu Gesicht bekommen habe.



      schon ein Teil der Lösung liegen könnte: Ein erneutes (?) Gespräch mit dem Chirurgen, in das du dann mit einer Liste gehst, auf der alle deine Fragen stehen. Du hast hier schon einige wichtige Fragen gestellt, aber die Diskussion im Thread gibt sicher Anregungen für weitere Fragen. Du wärest für ein gespräch also gut gerüstet. Deine Mutter stellt sich vielleicht dieselben oder ähnliche Fragen wie du.

      Hast du schon versucht, solch einen Gesprächstermin zu bekommen, ggf. gemeinsam mit deiner Mutter? Meiner Erfahrung nach liegen die Nerven umso blanker je weniger man das Gefühl hat, ausreichend informiert zu sein.
      Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin)
      Ileostomie seit "ewigen" Zeiten
    • Hallo zusammen, ich habe heute bei der Visite mal einen Arzt Fragen stellen können, es kam folgendes dabei raus:

      Die Vakuumpumpe bewirkt das alles aus dem Bauchraum
      (auch Darminhalt der aus dem Defekt rausläuft)
      raus gesaugt wird.

      Das hat den Hintergrund das die ca 20cm im Durchmesser große Bauchwunde verheilen kann.

      Zudem hoffen die Ärzte das das Loch oder wie die Ärzte es nennen die Fistel im Darm von selbst abheilt.

      Sollte das nicht so sein so soll meine Mutter wieder ein endständiges Ileostoma dieses mal jedoch für immer bekommen.

      Hat jemand Erfahrungen mit Wundheilung und Vacuumpumpe?

      Danke
    • Hallo Blackangel,

      sicher bekommst du noch Antworten hier. Aber: Es gibt auch schon ein paar Threads mit Posts zum Thema Wundheilungsstörungen - hast du die schon gefunden?

      Am einfachsten ist das, wenn du oben rechts im Suchfenster "Forum durchsuchen" den Begriff "Wundheilungsstörung" eingibst. Vielleicht findest du dort schon ein paar Infos, die dir weiterhelfen? Wenn nicht, frag nochmal nach.
      Manches zu dem Thema steht zwar unter "Krebs allgemein" (Folgen der Erkrankung), aber was die Erfahrungen mit Wundheilungsstörungen angeht, kann man viel auf ähnliche Situationen nach anderen Grunderkrankungen übertragen. :)
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      Ileostomie seit "ewigen" Zeiten
    • Hallo Blackangel,

      ich hatte 2014 zwei Not OP's mit großem Bauchschnitt. Ca. 12 Tage nach der zweiten OP (in der mir das Stoma gelegt wurde) diagnostizierte man Wundheilstörung in der kplt. Bauchnarbe. Daraufhin erhielt ich für 3 1/2 Wochen einen VAC Verband. Als die Wunde dann soweit okay war, hat man den Bauch mit einer Sekundärnaht verschlossen.
      Wobei man dies nicht mit der Problematik bei deiner Mutter vergleichen kann. Aber ich weiß, dass ein VAC Verband sehr Gutes bewirken kann und wünsche deiner Mutter alles Gute.

      Lieben Gruß,
      Baeumchen
      Jeder Tag ist ein neuer Anfang! (George Eliot)

      20 Monate Colostoma .... RV im Febr. 2016 :thumbup:
    • hallo Blackangel,

      wenn auch sehr verspätet, so kann ich dir von meiner Wundheilungsstörung nach meiner ersten Bauch-OP berichten ..... auch sie wurde mit einer Vac-Pumpe behandelt ...... insgesamt war diese 3,5 Monate in meinem Bauch, dann erst war die Öffnung klein genug, um alleine heilen zu können ..... meine Naht konnte wg. irgendwelchen Bakterien nicht erneut genäht werden, so dass sie von innen nach außen zuheilen musste ..... die Vac-Pumpe hat dabei wirklich gute Dienste geleistet, wenn auch die Wundversorgung alle 2 Tage horrend schmerzhaft war .....

      ich hoffe, dass es deiner Mutter inzwischen besser geht (vielleicht lese ich da ja etwas von, wenn ich mich durch alle Beiträge wieder durchgearbeitet habe) :{ }:

      liebe Grüße

      Hoolipoop
      Hoffnung ist nicht die Gewissheit, dass etwas gut ausgeht,
      sondern die Überzeugung, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.

      - Vaclav Havel -


      Colostoma und viele andere Baustellen / WER ICH BIN ....
    • Hallo zusammen, nein bei meiner Mutter hat sich nach der 2. Not OP eine Fistel gebildet die an der Wunde angewachsen ist. Man kann es sich wie ein Stoma vorstellten, es fördert. Nur schafft es keiner einen Stomabeutel darauf zu fixieren, so dass am Mittwoch kommender Woche nach ca 3 Monaten ruhe jetzt wieder eine OP ansteht. Jetzt wollen sie den Bauch aufräumen und vielleicht (ganz ehrlich, ich hoffe es) wieder ein Ileo Stoma anlegen. Aber da sie in fast 4 Monaten von 86 kg auf 68 kg gekommen ist, wissen die Ärzte nicht ob die Bauchdecke eim Stoma tragen kann Wie gesagt, ich hoffe es, denn nach fast 4 Monaten Krankenhaus sollte sie doch endlich mal wieder gesund nach Hause kommen Hoffentlich läuft jetzt alles gut ohne weitere Not OPs oder OPs...

      Lg
    • So weit mir bekannt gibt es auch Stoma Beutel in Zusammenhang mit einer Bandage.

      Das eine Bandage nicht hält kann ich mir nicht vorstellen.

      Einfach bei Google Stoma Bandage eingeben und Bilder anklicken.

      Im Krankenhaus gibt es bestimmt einen Stomaberater\Therapeuten der die weiteren Schritte einleiten kann bzw Erstversorgung durchführt.

      Alles gute für Euch und Deiner Mutter
    • Blackangel schrieb:

      sie hat eine bandage dazu
      was heißt es schafft keiner.....

      Wenn das Stomas fördert ist doch die Frage oben über Haut oder unter Haut niveau angelegt ist

      Bedeutet ist es unter Hautniveau ist das.Versorgung schwieriger, da die.Förderung gern d.Versorgung unterwandert.

      Oder was ist das Problem ?
      Eine Bandage geht rundum den Körper, - warum soll das nicht halten ?
    • Hallo maz4,

      eine Fistel ist eben kein schön angelegtes Stoma, sondern eine Art "Kanal", der sich bildet, weil irgendwo (meist entzündliches) Sekret sich einen Ablaufweg sucht. Eine Fistel wie in diesem Fall ist vermutlich eine (spontane) Öffnung durch die Bauchdecke! Fisteln haben oft nur eine kleine Öffnung, liegen zudem oft im oder unter Hautniveau und das Sekret, das gefördert wird, ist meist sehr aggressiv. Es ist daher häufig schwierig, sie gut versorgt zu bekommen, denn die Versorgung wird schnell vom Sekret unterwandert (und dagegen hilft eine Bandage nicht unbedingt).

      Eine sehr gut ausgebildete Stomatherapeutin/Stomatherapeut mit viel Erfahrung ist hier unbedingt nötig - und auch ein solcher muss meist ausprobieren. Für solche Versorgungen gibt es keinen "Goldstandard".

      @Blackangel
      Ich hoffe, dass es den Therapeuten gelingt, die Fistel zu versorgen. Kommt die Stomatherapeutin von außerhalb oder ist sie in der Klinik angestellt?
      Und: Ich hoffe mit dir, dass eine erneute Stomaanlage vielleicht möglich ist und Besserung für die Gesamtsituation deiner Mutter bringt.

      Herzlich grüßt T1-Fan
      Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin)
      Ileostomie seit "ewigen" Zeiten
    • Guten Morgen, wie geplant wurde meine Mutter am 14.02. erneut Operiert. Fistel weg, Darm rückverlegt, kein Stoma. 10. Tag DICHT. Drückt die Daumen das es so bleibt. Bauchwunde muss per VAC zu heilen. Ab Montag soll mit der Physio begonnen werden und wenn jetzt alles nach Plan läuft kann sie in 3 bis 4 Wochen ca das Krankenhaus verlassen. Endlich !

      Ist hier jemand im Anschluss an der kompletten Geschichte interessiert?
    • Guten Morgen Blackangel,

      das zu lesen, freut mich gerade sehr. :thumbsup: Es ist ein sehr langer Prozess für deine Mutter - und sicher auch für dich.

      Unser aller Daumen sind weiterhin gedrückt und Ja,.. selbstverständlich würden wir uns freuen bei dem weiteren Heilungsverlauf deiner Mutter auf dem Laufenden zu bleiben. Immer her mit der "kompletten Geschichte". Das Interesse daran ist in diesem Forum riesengroß.

      Alles Gute und liebe Grüße auch in Krankenhaus.

      Halbtrocken
      Ich wollte mir das nur mal anschauen. Jetzt bin ich mitten drin... :)