Fasten und Chemo/Krebs

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    • Unter 'experimentieren' verstehe ich das Intervallfasten in Verbindung mit Sport. Ziel ist aber in der Fastenzeit einmal 48 Stunden nichts zu essen. 24 Stunden habe ich schon geschafft. Appetit habe ich mehr als genug :) Aber wenn man z.Bsp. mal etwas intensiver trainieren möchte, ist ein Hungergefühl hinderlich. Alles unter 'einen Hut' zu bringen ist halt schwer. Eine andere Sache ist, möglichst nur zwei Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen. Das wird einfacher wenn ich mal nicht mehr arbeiten muss. Wie gesagt, abnehmen tue ich deshalb noch lange nicht.

      Meine erste "Ostern" Fastenwoche habe fast erfolgreich umgesetzt. Eine Ausnahme war ein Stück Kuchen im Rahmen eines sozialen Events.

      Leben tue ich auch gerne, meine Darstellung sollte keine Aufforderung sein, sich aufzugeben.


      DasBoot
    • HalloBoot,

      ichmuß mich noch einmal zum Thema melden. Wenn Du Dich beim»Experimentieren« mit demIntervallfasten beschäftigst, dann finde ich das prinzipiell OK. Obdies jedoch in Verbindung bzw. in Kombination mit Sport das gelbe vomEi ist, möchte ich etwas bezweifeln. Da wäre natürlich erst einmalzu klären was Du i.d.R. unter Sport verstehst. Ausdauer- oderKraft-Sport? Und wie intensiv betreibst Du Deine favorisierteSport-Art in dieser zeitlich überschaubaren Zeit von 24 Stunden?

      Ichselbst habe mich theoretisch auch schon einmal mit demIntervallfasten beschäftigt. Für mich ganz persönlich geht eseigentlich nicht darum, um abzunehmen. Ich bin mit meinen Daten ganzzufrieden (80 Jahre, 165 cm groß, 63 kg Körpergewicht und außer amrechten Knie einen spürbaren Knorpelschaden – abgesehen vomDachschaden – bin ich eigentlich fit undauch gesund. Es kann daher für mich nur darum gehen, beispielsweisemeine Leber etwas zu entgiften. Und dann habe ich mit meinemImmunsystem ja eigentlich keine ernsthaften Probleme. Übrigens inBezug auf mein zuvor erwähntes Knie und für die zeitweise spürbarenSchmerzen (fast ausschließlich beim Treppe herunter gehen) habe ichentgegen der Meinung meines Orthopäden nicht spritzen lassen,sondern behandle mich seit etwa 4 Monaten mit der speziellenGewürzmischung (zu gleichen Teilen, in Kapsel-Form) aus gemahlenemKreuzkümmel. Koriander und Muskatnuss. Vielleicht bilde ich es mirja nur ein, aber meine zeitweise spürbaren Schmerzen sind deutlichgeringer geworden (als vor etwa 4 Monaten).

      Alsonoch einmal zu Dir, wenn Du es schaffst 24 Stunden am Stück ohne zuessen auszuhalten, dass Du dann ein gewisses "Hungergefühl" oder vielleicht richtiger Weise, einen starken Appetit verspürst, dann ist das doch ganz normal.


      Ichselbst betreibe eine »Mini-Intervallfasten-Programm«.So habe ich an den Tagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntagdas Abendbrot schon seit Monaten gestrichen. Und obwohl mich meineFrau abwechslungsreich und gesund ernährt (was man so darunterversteht), halte ich seit längerer Zeit mein Körpergewichtkonstant.

      DieAnzahl der Mahlzeiten, d.h. 2 große oder mehrere kleine Mahlzeitenist m.E. schon wieder ein neues Teil-Thema. Da haben nachmeiner Kenntnis die "Ernährungs-Experten" teilweiseganz unterschiedliche Auffassungen. Hier wird es sicherlich immerdarauf ankommen, was dem einen oder anderen fehlt bzw. drückt, oder?

      InDeinem Fall, so kann ich mir das vorstellen, ist aus denunterschiedlichsten Gründen eine ganz gesunde und auch geregelteErnährungsweise nicht ganz einfach, und zwar weil Du noch einergeregelten Arbeitstätigkeit nachgest. Wie lange musst Du nocharbeiten und was ist Deine Tätigkeit?

      Beruhigtbin ich, um zum Ende meines heutigen Thread zu kommen, dass Du, wasich zumindest ein ganz, ganz klein wenig unterstellt habe, dieLust am Lebenverlorenhast. So ist es einfach gut. Unlängst habe ich einen Spruch gelesen,der mir sehr gut gefallen hat, und damit ist für heute genug (nurschaue doch noch einmal in Deine PN nach – hier warte ich noch aufeine Rück-Äußerung) - dieser lautete sinngemäß "Alleswird gut! Aber niemals wie es einmal war".

      LiebeGrüße von Martin
    • Hallo in die Runde,

      ich habe gerade gesehen, dass heute im Bayerischen Fernsehen in der Reihe "Gesundheit" (19 Uhr) auch das Intervall-Fasten Thema ist! Müsste ja auch nachträglich in der Mediathek zu sehen sein, wen es interessiert.

      LG Guru
      Ileoptimistin (= Optimistin mit Ileostoma ;) seit über 30 Jahren wegen M. Crohn)
    • Auch ein Hallo in diese Runde,


      ich habe zwar die Sendung des BR nicht gesehen, doch ich habe gestern (27.03.2018) die NDR-Sendung "VISITE" zu diesem Thema gesehen. Obwohl ich kein Krebs-Patient bin, hat mich dieser Beitrag interessiert. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist aus medizinischer Sicht das Intervall-Fasten bei einer Krebs-Erkrankung (ggf. zur Chemotherapie begleitend) aufgrund der längeren Anwendungszeit nicht nur umstritten sondern es ist dringend davon abzuraten.


      Hat in dieser Runde jemand mit einer Krebs-Erkrankung konkrete Erfahrungen mit dem Intervall-Fasten?


      Nach meinem Verständnis wird in diesem Forum relativ wenig zur Thematik "Krebs-Erkrankung und welche Methoden/Terapien versprechen eine Heilung" diskutiert. Mit anderen Worten, man müßte alles zu diesem Thema in einem neuen Thema bündeln, auch die älteren Beiträge ggf. noch einmal aufarbeiten. Dies ist natürlich nur meine Meinung. Vielleicht eröffnet ja jemand dieses neue/alte Thema.


      Ich wünsche allen Beitrags-Lesern ganz viel Gesundheit und natürlich ganz schöne Oster-Feiertage


      Martin

    • @Martin

      Martin schrieb:

      Nach meinem Verständnis wird in diesem Forum relativ wenig zur Thematik "Krebs-Erkrankung und welche Methoden/Terapien versprechen eine Heilung" diskutiert. Mit anderen Worten, man müßte alles zu diesem Thema in einem neuen Thema bündeln, auch die älteren Beiträge ggf. noch einmal aufarbeiten. Dies ist natürlich nur meine Meinung. Vielleicht eröffnet ja jemand dieses neue/alte Thema.
      Wenn Du mal in dem Thema Neuigkeiten lesen möchtest, da steht einiges zu dem Thema.

      Wie Du aus vielen Berichten lesen kannst treffen sich hier ja hauptsächlich Stomaträger. Diese haben die Behandlungen den Krebs betreffend oft schon hinter sich. Wir sind hier Laien und Betroffene die von Ihren eigenen Erfahrungen berichten können. Wir sind kein medizinisches Fachforum. Etwaige "Diskussionen" über heilungsversprechende Therapien und Methoden finde ich daher ein ziemlich heikles Thema und würde viele Hilfesuchende evtl. auch nur verwirren. Ich denke für dieses Thema haben wir alle unsere Fachärzte.

      Mir stellt sich aber die Frage, warum möchtest Du als nicht Krebs Patient über die Thematik "Krebs-Erkrankung und welche Methoden/Therapien versprechen eine Heilung" diskutieren?

      Liebe Grüße Uschi :00000441:
    • Fasten und Chemo/Krebs, dieses Thema steht hier unter "Neuigkeiten ".

      Martin schrieb:

      Nach meinem Verständnis wird in diesem Forum relativ wenig zur Thematik "Krebs-Erkrankung und welche Methoden/Terapien versprechen eine Heilung" diskutiert. Mit anderen Worten, man müßte alles zu diesem Thema in einem neuen Thema bündeln, auch die älteren Beiträge ggf. noch einmal aufarbeiten. Dies ist natürlich nur meine Meinung. Vielleicht eröffnet ja jemand dieses neue/alte Thema.
      Mein Verständnis ist ein anderes. Verweisen möchte ich auf die Rubrik "Krebs allgemein". Dort finden sich auch Hinweise zu Alternativen in der Krebsbehandlung.

      Wer darüber hinausgehende Informationen zu Krebs haben möchte, den empfehle ich das Deutsche Krebsforschungszentrum mit dem Krebsinformationsdienst.

      Hardy
      Ich bin Teil des Moderatorenteams. Du erkennst uns an der blauen ILCO-Blume. Wenn du Fragen zum Forum hast oder Hilfe brauchst, wende Dich an einen von uns.
    • Hallo zusammen,
      das mit dem Fasten war für mich nicht einfach. Das mit dem Alkohol und dem Zucker lief vergleichsweise gut. Komplett habe ich aber das mit dem Zucker nicht durchgehalten. Einmal habe ich Zucker in Produkten manchmal übersehen, z.Bsp. in passierten Tomaten, sogar bei der in Bio Qualität. Ein anderes Problem war Kuchen bei Besuchen. Sonst lief es aber gut. Ich habe es nicht geschafft, wie geplant mal zwei Tage nichts zu essen - 24 Stunden dagegen schon. 16 Stunden Essenspausen mache ich jetzt öfter, fast regelmässig. Noch immer bin ich von diesem Weg fest überzeugt, das braucht aber auch Zeit :)
      Das nächste Ziel mit den 2 Tagen bleibt.
      Alles Gute - jetzt geht es raus, ein kleiner Lauf...
      DasBoot
    • Ich würde es anders formulieren. Wenn man sehr geschwächt ist und der Stoffwechsel nicht mehr funtkioniert würde ich raten, ein spezialisiertes Zentrum aufzususchen und zu fragen. Vielleicht gibt es ja doch Möglichkeiten, dies umzusetzen ohne Unterernährung. In allen anderen Fällen sehe ich die Gefaht nicht, da die Nahrungszufuhr insgesamt ja gleich bleibt. Ich habe in dieser Zeit sogar etwas zugenommen. In den Studien zeigten sich gleiche Effekte. Zum Abnemen ist die Massnahme weder geeignet noch sinnvoll. Es geht vor allem um den Zellstoffwechsel und um das Immunsystem.
      DasBoot
    • Hallo zusammen,
      ein Zitat der Bedeutung nach aus den Berliner Kliniken: Fasten ist die stärkste Massnahme, die als Naturheilverfahren angewendet werden kann. Fasten beeinflusst den gesamten Menschen in allen seinen Aspekten. Gezielt waren hier wieder die Aspekte Immunsystem, Rheuma, Diabetes und Bluthochdruck erwähnt. In den Kliniken wurden viele Menschen befragt, die aus meiner Sicht alles andere als stark oder sportlich waren, also z.Bsp. schlechte Haltung, wenig Kraft, älter und Übergewicht. Fasten hat dort vielen Menschen geholfen. Dort wurde man für zwei Wochen in die Klinik eingewiesen und es gab umfangreiche Voruntersuchungen, dann ein Tag Vorbereitung, 10 Tage fasten, 3 Tage Rückgewöhnung und das Beste, auch noch eine Empfehlung von auf die eigene Situation abgestimmte Naturmedikamente (nicht als Haupttherapie bei Krebs). Wenn ich die Möglichkeit bekomme, mache ich auch mal so eine Chur. Im Alltagsleben bekomme ich es nicht hin bzw noch nicht. Also scheint es aus meiner Sicht doch viel Potential auch bei Chemos geben, auch wenn man älter ist. In jedem Fall kann man sich da ja mal schau machen. Studien für Gruppen, älter und/oder schlechte Stoffwechselwerte, habe ich nicht gefunden. Klar ist, wenn man wegen Appetitlosigkeit an Unterernährung leidet, ist das keine gute Idee. Aber das sind bestimmt nicht die meisten. Und unterernährt ist man nicht automatisch, wenn man ein paar Kilo abgenommen hat. PS jetzt ist wieder Beerenzeit - das kann man sich als weitere Massnahme zunutze machen.
      DasBoot