wie lange behalte ich meinen Port?

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    • Danke für die Frage, liebe Trimas.
      Für alle:
      Der behandelnde Chirurg verfügt über ein breites Musikangebot und bedient alle Genre. Meine Wahl fiel auf Klassik.
      Die damit geschaffene Atmosphäre wirkte auf mich beruhigend und entspannend.

      Der "Pickser" war kaum wahrnehmbar, das Einspritzen hingegen verursachte einen tolerablen Druckschmerz.
      Er hielt aber nicht lange an. Die OP selbst war schmerzfrei und postoperativ habe ich 30 Tropfen eines Schmerzmittels eingenommen.
      Eine weitere Einnahme war nicht notwendig.
      Die Implantation des neuen Ports unterschied sich bezogen auf Schmerzen etwas anders. Hier wurde, der Position der Portanlage geschuldet,
      auch das Schlüsselbein unterspritzt. Das war schmerzhafter. Auf einer Scala von 0-10 meine ich mit "5" eine gute Bewertung zu treffen,
      dh. etwas stärkere Schmerzen, störend, aber immer noch auszuhalten. Mit Einsetzen der anästhesierenden Wirkung verliert sich der Schmerz aber rasch.
      Interessant finde ich die Behandlungszeiten. Im Fall 1 lag sie bei knapp 20 Minuten und im Fall 2 bei ca.35 Minuten (ohne Anästhesiezeit).
      Die Frage, ob ich mich bei Bedarf wieder so entscheiden würde, beantworte ich mit einem klaren ja. :thumbsup: Voraussetzung ist die gleiche Praxis und das gleiche Team. :!:
      Ausnahmen sind aber zugelassen. ;)
      Eine Bemerkung noch zur künftigen Punktion des Ports. Es wird eine geführte Handlung. Ich werde über Spiegel die Punktionsstelle mitbestimmen.
      So können wir uns Erfolg oder Misserfolg teilen. :thumbup:
      Ich bin gespannt auf den Ausgang.
      Keinen verderben zu lassen, auch nicht sich selber, jeden mit Glück erfüllen, auch sich. Das ist gut.
      (Bertholt Brecht/1898-1956/deutscher Dramatiker und Lyriker)
    • Vielen Dank Rotfuchs für den Bericht, scheint ein toller Arzt zu sein. Schön dass es aushaltbar war, wenn auch eine 5 schon ganz ordentlich ist.. aber zum Glück nur kurz.

      Tolle Idee mit dem gemeinsamen Versuch! Bitte berichte wie es gelaufen ist. :)

      Liebe Grüße,
      Trimas
      The only good nation is imagination.
      The only good system is a soundsystem.
      (Herkunft unbekannt, zu sehen an vielen Wänden und Brücken auf der ganzen Erde.)
    • Ein leidiges Thema das ganze.
      Ich bin grundsätzlich gegen ALLE künstlichen Aus und Eingänge, Aber wenn diese wie in meinem Fall mir das Leben retten, will man\frau auch nicht nö sagen .


      Für das für und wieder Örtlicher oder Vollnarkose lässt sich bestimmt endlos Streiten .

      Örtlich ist als Controll Funktion auf beiden Seiten, also des Patienten und der Operateure, vorteilhaft.

      Nur eins sei für Aussenstehende bemerkt : angenehm wie ein ein Maßanzug sind diese Künstler.Aus oder Zugänge nicht meiner Meinung nach.
      Andere Stimmen, Meinungen sind Willkommen.

      ROTFUCHS schrieb:

      .............Erfolg oder Misserfolg teilen. :thumbup:

      Ich bin gespannt auf den Ausgang.
      Im wahrsten Sinne des Wortes

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von maz4 ()

    • meine Erfahrungen mit dem Port sind optimal. Habe ihn seit mehr als vier Jahren und nie Probleme. Erst wurde aller sechs Wochen gespült, seit diesem Jahr aller drei Monate. Da wird gleich Blut fürs Labor mit gezogen. Meiner Meinung nach gibt es für mich nichts besseres. Aber es ist wie mit allem, es ist bei jedem anders.
    • Erfreulich, rara, dass deine Porterfahrungen positiv sind.
      Ich unterstelle mal, dass Port's unterschiedlich belastet werden und damit unterschiedlich stark verschleißen..
      Bei mir lag der Port ebenfalls 4 Jahre.
      Er wurde, so mein Überschlag, ca.180 mal angestochen.
      Heute war ich zum MRT. Leider habe ich nicht an die Portnadel gedacht. Sie wurde vor der Untersuchung entfernt.
      Für mich, der schon geschilderten Situation geschuldet, keine gute Sache. Doch sie sollte sich positiv darstellen. Mein Vorhaben, die nächste Punktion im Teamwork als geführten Akt zu vollziehen, ging wunschgemäß auf. Zwar lasse ich nicht gerne an mir rumfummeln, aber hier war es angebracht und nützlich. Der Port und seine Lage muss gut ertastbar sein. Wir haben die Fixierung etwas geübt und nachdem wir uns sicher waren die Nadel exakt gesetzt. Ein Mückenstich war fühlbarer. Ich bin erleichtert und die Schwester ist es ebenso. Ein schöner gemeinsamer Erfolg, der uns auch in der Zukunft verbindet.
      Keinen verderben zu lassen, auch nicht sich selber, jeden mit Glück erfüllen, auch sich. Das ist gut.
      (Bertholt Brecht/1898-1956/deutscher Dramatiker und Lyriker)