RV Colonstoma: OP-Vorbereitungsfragen

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    • RV Colonstoma: OP-Vorbereitungsfragen

      Wie seht Ihr Eure Absicherung gegen über den Ärzten,- denn schließlich tun Diese es Euch gleich.

      Die Andere Frage ist : kennt sich jemand mit RV Doppeläufiges Colonstoma (Desendent) aus ?
      Wie muss man\frau sich den Ablauf vorstellen ( Abstinenz Zeiten ect.)

      Für Eure Antworten habt herzlichen Dank

      LG

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von maz4 ()

    • Hallo maz4,

      ich kenne mich schon ein bisschen aus mit der RV Thematik, sowohl aus eigenem Erleben als auch aus 'Gesprächen/Diskussionen' mit anderen RV'lern.

      Mir ist aber nicht klar, was Du nun zu dem Thema RV wissen möchtest (Vielleicht stehe ich auch einfach nur auf der Leitung :) ). Kannst du deine Frage(n) präzisieren?

      Liebe Grüße und einen schönen Tag,
      Baeumchen
      Jeder Tag ist ein neuer Anfang! (George Eliot)

      20 Monate Colostoma .... RV im Febr. 2016 :thumbup:
    • Baeumchen schrieb:

      ....

      Mir ist aber nicht klar, was Du nun zu dem Thema RV wissen möchtest (Vielleicht stehe ich auch einfach nur auf der Leitung :) ). Kannst du deine Frage(n) präzisieren?......
      Nun mit Abstinenzsteigen meine ich was Abstinenz bedeutet, - sich enthalten .
      In diesem Fall von Nahrung.

      Muss ich, und wenn ja wie lange, mich enthalten ?

      Danke Bäumchen für Deine Antwort (en).

      LG
    • maz4 schrieb:

      Nun mit Abstinenzsteigen meine ich was Abstinenz bedeutet, - sich enthalten .
      In diesem Fall von Nahrung.

      Muss ich, und wenn ja wie lange, mich enthalten ?
      Das ist dann auch für mich verständlich ;)

      Vor der RV musst du dich in der Regel nicht enthalten, außer vielleicht am Tag vor der OP. Da musste ich abführen und habe ab mittags nur noch Wasser, Tee und Brühe bekommen.
      Nach der RV wird das in den Krankenhäusern unterschiedlich gehandhabt. Bei mir war es so, dass ich am Tag nach der OP Brühe /Suppe, Wasser, Tee, Joghurt und nach zwei / drei Tagen auch trockenes Weißbrot bekam. Dies solange bis der erste Stuhlgang kam (das war bei mir am fünften Tag nach RV). Danach gab es dann Schonkost. Als ich wieder zu Hause war, habe ich normal gegessen. Wenn ich mir nicht sicher war, habe ich es mit kleinen Portionen ausgetestet. Unter Umständen ist es angezeigt in der ersten Zeit eher Schonkost als Vollkost zu essen und eventuell auch stopfende Lebensmittel zu bevorzugen, aber das ist von Mensch zu Mensch verschieden. Eine goldene Regel gibt es hier leider nicht.

      Lieben Gruß
      Baeumchen
      Jeder Tag ist ein neuer Anfang! (George Eliot)

      20 Monate Colostoma .... RV im Febr. 2016 :thumbup:
    • Da eine Ärzte Konferenz im Zuge meiner Neoadjuvanten Therapie ansteht, Frage ich mich ob ich dieser Konferenz anschließen kann.

      Derzeit ist mir absolut nicht ersichtlich wie
      a). aus den wenig aufschlussreichen MRT Bildern sich außer den Bandscheibenzuständen etwas in Sachen Darmzustand und den anderen 'weichteil Organen' ableiten lässt.

      b) ohne eine Kontrolle über eine Koloskopie genauere Informationen zur anstehenden OP gemacht werden soll, denn schließlich ist die.Koloskopie die.deutlichste Verfahrensweise .

      wobei a) aus der Tatsache daß ich bisher keine Einladung für eine aktuelle Koloskopie erhalten habe resultiert. :huh:

      Nicht das bei mir auch noch der Verdacht aufkommt es würde eine xtra Wurst für mich geben, was Behandlung angeht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von maz4 ()

    • Hallo maz4,
      bei einem MRT kann man auch den Darm sehr gut begutachten. Es gibt sogar Leute, die eine Spiegelung verweigern und stattdessen ein MRT machen lassen. Der Nachteil bei der Geschichte ist, sollte ein Polyp oder etwas anderes gesehen werden, muss trotzdem eine Spielgelung folgen.

      Vor einer Rückverlagerung wird meineserachtens schon eine Koloskopie gemacht. Vielleicht entscheiden das die Ärzte in der Konferenz noch.

      Frag doch einfach nach, ob du an der Konferenz teilnehmen kannst. Mehr als NEIN sagen, können die Doks ja nicht.

      Alles Gute...Pechvogel712
      Ich habe gelernt Schmerzen zu verbergen, Leid zu ertragen und mit Tränen in den Augen zu lachen, um andere glücklich zu machen und ihnen zu zeigen, dass es mir gut geht.
    • Danke, nicht nur das Deine Antwort einen die Demut hochkommen lässt, nein auch Deine Signatur treibt einem Tränen in die Augen ob Deiner Klugheit und Deiner Atitude und Herzenseinstellung..

      LG


      Pechvogel712 schrieb:

      Hallo maz4,
      bei einem MRT kann man auch den Darm sehr gut begutachten. Es gibt sogar Leute, die eine Spiegelung verweigern und stattdessen ein MRT machen lassen. Der Nachteil bei der Geschichte ist, sollte ein Polyp oder etwas anderes gesehen werden, muss trotzdem eine Spielgelung folgen.

      Vor einer Rückverlagerung wird meineserachtens schon eine Koloskopie gemacht. Vielleicht entscheiden das die Ärzte in der Konferenz noch.

      Frag doch einfach nach, ob du an der Konferenz teilnehmen kannst. Mehr als NEIN sagen, können die Doks ja nicht.

      Alles Gute...Pechvogel712
    • Pechvogel712 schrieb:

      Frag doch einfach nach, ob du an der Konferenz teilnehmen kannst. Mehr als NEIN sagen, können die Doks ja nicht.
      Finde ich auch - obwohl ich bisher gesagt bekam, dass man als Patient nicht dabei sein kann (vielleicht trauen sich die Ärzte dann nicht, Tacheles zu reden ... ?( ).
      Ileoptimistin (= Optimistin mit Ileostoma ;) seit über 30 Jahren wegen M. Crohn)
    • Mmh Tacheles hin oder her, es gibt nur übernatürliche Heilung von Krebs habe ich das dumpfe Gefühl.

      Nach 20 oder mehr Jahrzehnten Forschung an dem "Phänomen" Krebs.und mit niederschmetternden Statistiken,
      kann eine Diagnose nur falsch sein, es sei denn es werden nur erwiesenermaßen Stoffe zur Heilung eingesetzt die mit Kommerz nichts am Hut haben.

      Die Dunkelziffer ist einfach zu hoch.
    • Guru55 schrieb:

      @maz4, das verstehe ich jetzt nicht ... ?(
      Nun, es regt mich auf das sich da nicht viel tut und Jahrelang Menschen unter den Missstand Leben.
      Aber alles Jammern hilft nicht wenn wir nicht versuchen Selbsthilfe zu praktizieren.

      Aber ich gebe gebeugten Hauptes zu : nein ich darf das nicht sagen.
      :sagnix:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von maz4 ()

    • Es ist halt schwierig, eine Therapie zu finden für eine Krankheit, deren Ursache man nach wie vor nicht wirklich kennt! Und das ist leider nicht nur bei Krebs so - denkt nur an Neurodermitis, Migräne, Rheuma etc. Da "doktert" man dann an den Symptomen rum ...
      Ileoptimistin (= Optimistin mit Ileostoma ;) seit über 30 Jahren wegen M. Crohn)