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Aufgaben und Ziele

Der Selbstauftrag der Deutschen ILCO

Die Deutsche ILCO ist die Solidargemeinschaft von Stomaträgern (Menschen mit künstlichem Darmausgang oder künstlicher Harnableitung) und von Menschen mit Darmkrebs sowie deren Angeörigen. Ihre Arbeit ist bestimmt von den Prinzipien der Selbsthilfe, des Ehrenamtes sowie der inhaltlichen und finanziellen Unabhängigkeit. Sie orientiert sich allein an den Interessen der Stomaträger und der Menschen mit Darmkrebs.

Die Deutsche ILCO hat sich selbst verpflichtet, allen Betroffenen in Deutschland beizustehen, dass sie auch mit dem Stoma und mit einer Darmkrebserkrankung selbstbestimmt und selbständig handeln können.

Die Deutsche ILCO bietet dazu Betroffenen Unterstützung an durch

  • Gespräche und Erfahrungsaustausch mit Gleichbetroffenen, insbesondere zu Fragen des täglichen Lebens mit einem Stoma oder der Darmkrebserkrankung,

  • Information,

  • sowie unabhängige Interessenvertretung bei stoma- und bei darmkrebsbezogenen Anliegen.

Die Deutsche ILCO bemüht sich um den Abbau von Tabuisierung des Stomas und des Darmkrebses. Sie setzt sich für eine hochwertige qualitätsgesicherte professionelle Versorgung ein und dafür, dass die benötigten Stomaartikel und Arzneimittel ohne unzumutbare finanzielle Belastung zur Verfügung stehen. Die Deutsche ILCO unterstützt Initiativen zur Förderung der Ursachenforschung und der Prävention.

Die Deutsche ILCO braucht viele Mitglieder, um ihren Auftrag mit Nachdruck und Unabhängigkeit durchführen zu können. Sie ist bestrebt, durch Schulung und Unterstützung ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiter die Qualität ihrer Angebote zu verbessern und zu sichern.

Die Angebote der Deutschen ILCO umfassen:

  • Gespräche mit Gleichbetroffenen über das Leben mit einem Stoma oder das Leben mit Darmkrebs mit ILCO-Mitarbeitern am Telefon, bei den Treffen der ILCO-Gruppen und im Rahmen des ILCO-Besucherdienstes (Besuche durch ILCO-Mitarbeiter vor und nach der Operation im Krankenhaus und zu Hause),
  • Information bei Veranstaltungen (lokal, regional, überregional),
  • Information in Schriften und Publikationen,
  • Informationen (auch Adressen und Termine) in der vierteljährlich erscheinenden Mitglieder-Zeitschrift ILCO-PRAXIS,
  • Vermittlung zur Fachberatung,
  • Stoma- und darmkrebsbezogene Interessenvertretung: z.B. bei Krankenkassen, Versorgungsämtern, in der Gesundheits- und Sozialpolitik für die Bereiche Medizin, Rehabilitation, Arzneimittel- und Stomaversorgung, soziale Hilfen und Selbsthilfe.

Die Deutsche ILCO e.V. arbeitet hierfür auch sehr eng mit Berufsgruppen zusammen (Ärzte, Krankenschwestern und -pfleger, Sozialarbeiter u.a.), die für die Beratung und Behandlung von Menschen mit Stoma oder Darmkrebs wichtig sind.