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Aktuelles
20.03.2018 15:05

Gute Nachricht aus dem Bundesversicherungsamt


In Sachen Ausschreibung der Stomaversorgung durch die DAK ist eine weitere Etappe geschafft: Anfang dieser Woche hat der ILCO-Bundesverband vom Bundesversicherungsamt (BVA) erfahren, dass dieses der Auffassung ist, die Ausschreibung der DAK sei mit einem hohen Dienstleistungsanteil versehen. Deshalb sei die Ausschreibung zur Versorgung mit Stomaartikeln – wie es auch im Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz festgelegt ist – nicht zweckmäßig. Das heißt sie darf zunächst nicht umgesetzt werden.

 

Ob die DAK gegen diese Auffassung des BVA rechtlich vorgehen wird, ist noch nicht bekannt. Aber zunächst ist die Ausschreibung sozusagen „außer Kraft gesetzt“, d.h. sie wird erstmal nicht umgesetzt. Bei der DAK versicherte Stomaträger können also – zumindest zunächst – aufatmen.

 

Diese Entscheidung ist auch ein Ergebnis der Aktivitäten vieler ILCO-Mitglieder und anderer Aktiver in der ILCO. Diese ILCO-Aktiven sowie weitere Personen und Organisationen hatten durch ihre Schreiben ans Bundesversicherungsamt und ihre Gespräche mit maßgeblichen Personen und Institutionen gerade auf den hohen Dienstleistungsanteil und auf mögliche Probleme in der Versorgung durch die Ausschreibung hingewiesen.